Anfänge der Fürstenberger Geschichte  
Kette

Vor 1500 Jahren bekam ein junges Mädchen, dessen Familie in der Nähe des Fürstenbergs wohnte, diese Halskette aus farbigen Glasperlen als Beigabe in ihr Grab gelegt.

Das Herstellen solch kunstvoller Perlen lernten die Kinder in ihrer Familie. Dort erfuhren sie auch alles, was sie über säen, pflegen und ernten der Pflanzen wissen mussten, die sie für ihre Nahrung brauchten.

Carolus

794 versammelten sich die Sachsen auf dem Sintfeld zu einem Aufstand gegen den Frankenkönig Kaiser Karl. Sie wurden in einer blutigen Schlacht besiegt. Die Menschen auf dem Sintfeld mussten Christen werden. In den Dörfern Dorsloh, Eilern und Vesperthe wurden Kirchen erbaut. Dorthin gingen auch die Leute aus den kleineren Orten Beffede, Bergheim, Zinsdorf und Osteilern. Am Sonntag lehrte der Pastor die Kinder Geschichten aus der Bibel.

Burg

1225 errichtete der Bischof Bernhard von Paderborn eine feste Burg auf dem Fürstenberg. Sie lag gegenüber der Kirche von Vesperthe auf der anderen Seite des Tales. Von der Forstenburg aus sollten alle Straßen auf dem weiten Sintfeld bis zur Diemel hin gesichert werden.

Die Kinder der Ritter lernten auf der Burg das Reiten auf Pferden, das Fechten mit Schwertern und das Schießen mit Pfeil und Bogen.

Schädel

Doch die Forstenburg zog streitende Ritter an, die das ganze Sintfeld verwüsteten. Ritter aus dem Bund der „Bengeler" schlugen den Bauern in Vesperthe, Eilern und Dorsloh die Schädel ein, wie sie es gelernt hatten.

Im Jahr 1400 gab es hier nur noch wenige Menschen und kein einziges unzerstörtes Dorf mehr. Das Sintfeld war wüst und leer.

Fürstenberg

1449, am Tage des Sankt Blasius, gründeten die Herren von Westphalen vor ihrer Burg die „Freiheit" Fürstenberg.

Weil sie den neuen Bewohnern Land versprachen, kamen von überall Familien mit ihren Kindern, um sich hier einen Bauernhof zu schaffen. Sie erbauten sich zuerst ihre Häuser. Dann richteten sie die verfallene Kirche von Vesperthe wieder her.

Schloss

1783 baute der Fürstbischof von Paderborn, Friedrich Wilhelm von Westphalen, ein großes Schloss. Von der alten Burg ließ er nur den mächtigen Turm stehen.

Die Kinder der Grafen von Westphalen gingen nicht in die Dorfschule. Sie hatten einen eigenen Hauslehrer, der sie sogar in französischer Sprache unterrichtete.

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